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Das Geheimnis

Es ist ganz schön anstengend wütend zu sein. Mir fallen immer mehr Ereignisse ein, die mich wütend machen. Zu lange habe ich sie entschuldigt...zu lange habe ich verdrängt. Nur damit ich nicht leide und Ruhe einkehrt...die nie wirklich da war/ist. Immer wieder holt mich die Vergangenheit ein, gerade wenn man so ein großes Geheimnis mit sich herumgetragen hat. Ich bin froh, dass es vor fast einem Jahr aufgeflogen ist. Ich wäre daran zerbrochen und hätte meine Familie (Mann und Kinder) mitgerissen. Ich will nie wieder in so eine Situation kommen. Nie wieder. Ich will immer im Gespräch bleiben und zu dem stehen, was ich gemacht habe. Jeder Mensch macht Fehler und jeder braucht mal Unterstützung. Ich hätte sie mir holen müssen, doch ich konnte nicht. die Versagensangst zu groß. Angst wieder einmal herabgewertet zu werden. Wieder nichts zu sein. Ich bin so glücklich, dass ich mir den richtigen Mann ausgesucht habe. Natürlich war er nicht begeistert, fühlte sich von mir hintergangen...hat er ja auch recht mit....aber er stand immer hinter mir. Er hat echt Größe bewiesen. Er liebt mich und lässt sich ganz auf mich ein. Ich kannte das so nicht. Ich habe mich langsam fallen lassen. Habe am Anfang gewollt, aber ich war nicht so weit. Mittlerweile habe ich mich auch auf ihn einlassen können. Es ist das Schönste was es gibt. Wir sind so eine Einheit geworden. Eine Familie!!! Das ist das, was ich mir auch als Kind gewünscht hätte und auch heute noch von meinen engsten Familienmitgliedern wünsche. Aber meine Mutter, wie mein Bruder und auch mein Vater sind gefangen. Gefangen in ihren Geistern...gefangen von Angst und den Gefühlen. Meine Eltern und mein Bruder finden es alle gut, dass ich diese Therapie mache...denn so kann ich die Verantwortung dafür übernehmen, für das was ich gemacht habe. Das da viel mehr hintersteckt ahnen sie...sie wissen, dass sie damit drinhängen. Wollen gerne für mich da sein....aber sie können es nicht. Soll ich sie daran teilhaben lassen oder nicht? Soll ich sie auch mal fordern, so wie sie mich fordern? Immer wurde ich angehalten an mir zu arbeiten. Sie sind ja alle "fertig" mit der Aufarbeitung oder haben keine Probleme. Wenn ich aber mal etwas tiefere Gespräche führe, dann wird mir bei ihnen ganz schnell klar, jeder auf seine Weise, dass sie grosse schwarze Löcher haben, wo sie ihre bösen Erinnerungen und Gefühle verschwinden lassen. Habe ich ja auch 35 Jahre so gemacht. Ist auch erstmal gefühlt einfacher.... aber hallo??? Ich bin ihr Problem...wie man es auch sehen will. Und weil sie sich damit nicht beschäftigen, habe ich das Gefühl sie sehen mich nicht. Sie wollen mich nicht sehen. Das sollte ich vielleicht etwas differenzieren.... Aber wenn eine meiner Töchter ein so großes Problem aufdeckt, wie es bei mir nun mal der Fall ist, dann habe ich als Mutter ein Problem. Und zwar eins, was auch mich und mein Leben betrifft. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich wütend bin??? Grrr Bin auf den weiteren Weg gespannt. Ich kann die Hoffnung an ein ehrliches Familienleben noch nicht aufgeben. Zum Glück habe ich meine eigene Familie. Hoffentlich kann ich es bei meinen Kindern und in meiner Ehe besser machen. Ich arbeite daran....
23.7.14 19:42
 
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